iPad mini mit LTE/5G als perfekter Wegbegleiter?

Apple’s iPad mini 6 ist größer als ein iPhone, aber kleiner als typische Tablets. Gerade in der Cellular-Variante mit integriertem Mobilfunkmodem bietet es sich als mobiler Wegbegleiter an. In der neusten, erst kürzlich vorgestellten 6. Generation des kleinen iPads arbeitetet ein Qualcomm X60 Modem, das auch den neusten Mobilfunkstandard 5G unterstützt.

iPad mini der 6. Generation

Unser Testgerät kommt in der traditionellen Farbe Space Grau daher, alternativ gibt es aber auch die Farben Polarstern, Rose und Violett zur Auswahl. Bei den Speichervarianten bietet Apple nur die Wahl zwischen recht kleinen 64 GB und vergleichsweise großen 256 GB Speicherplatz. Eine mittlere und bei iPhone sehr beliebte Kapazität von 128 GB fehlt leider. Standardmäßig verfügt das iPad mini nur über WLAN, die Cellular Variante mit integriertem Mobilfunkchip kostet stolze 170 Euro Aufpreis.

Apple positioniert das iPad mini als kleinere und bis zu 100 Euro günstigere Variante des iPad Air. Dabei tauscht man nicht nur ein 10,9″ großes Display gegen ein 8,3″ kompaktes Liquid Retina Display sondern spart deutlich an Gewicht und Größe. Das kleine Tablet ist um rund 1/3 leichter als sein großer Bruder. In der Praxis wirkt sich das deutlich aus. Das Mini fühlt sich deutlich kompakter und portabler an.

Überraschenderweise ist es in einigen Details sogar seinem großen Bruder, dem iPad Air, überlegen. Das iPad mini verfügt über einen neueren Prozessor (A15 Bionic Chip statt A14). Dies bringt nicht nur ein kleines Leistungsplus bei der CPU, ein etwas deutlicheres Plus bei der Grafik-Leistung sondern vor allem auch den Sprung von 4G auf 5G mit sich:

Geekbench 5 BenchmarkCPU Single CoreCPU Multi CoreGPU Metal
Apple iPhone 13 Pro1.7094.47514.499
Apple iPad Pro 11″ (2021)1.7057.18821.649
Apple iPad mini (2021)1.5894.67613.458
Apple iPad Air (2021)1.5844.20712.464
vivo X60 Pro (Snapdragon 870)1.0073.405
Google Pixel 4a5G (Snapdragon 765G)5831.379

Der im Apple mini verbaute Qualcomm X60 Mobilfunkchip ist dabei sogar eine Generation neuer, als jener im teureren iPad Pro (X55) und entspricht dem gleichen Chip, der auch in den aktuellen iPhone 13 Smartphones arbeitet. Die Unterschiede fallen aber nicht sehr großer aus. Hinzugekommen sind zwei neue NR-Bänder 2.300 MHz (n30) und 3.600 MHz (n48), die in Österreich derzeit aber keine Rolle spielen. Die Einschränkung der fehlenden Unterstützung für n75 im Frequenzbereich von 1.500 MHz bleibt weiter bestehen. Das ist äußerst schade, denn genau dieses Frequenzband wollen die drei österreichischen Netzbetreiber A1, Magenta und Drei künftig für schnelle Downloads einsetzen.

iPad mini 5G Cellular

In unserer Speedtest-Reihe konnten wir bis auf etwaige kleinere Abweichungen innerhalb der Schwankungsbreite keinen wirklichen Fortschritt zu iOS-Geräten mit dem Vorgänger X55-Modem feststellen. Der X60 von Qualcomm ist vielmehr eine konsequente Weiterentwicklung, bringt aber keine größeren Geschwindigkeitssprünge.

Beim iPad mini kann wahlweise eine Nano-SIM oder eine eSIM zum Einsatz kommen. Eine Dual-SIM-Funktionalität, wie vom iPhone bekannt, gibt es unter iPadOS 15 nicht:

iPad mini Nano-SIM

Dafür unterstützt das kleine iPad nun erstmals auch Eingaben vom Apple Pencil der zweiten Generation. Statt Lightning wurde ein USB-C Anschluss verbaut und statt Gesichtserkennung per FaceID (aus der Pro-Serie) erfolgt die Authentifizierung über Fingerabdruck per TouchID.

iPad mini Pencil TouchID

Als Fazit bleibt zu sagen, dass das iPad mini auch in der 6. Generation ein Nischenprodukt für eine spezielle Zielgruppe bleibt. Es ist das wohl leistungsstärkste und mobilste Tablet am Markt, dass bereits Unterstützung für die neuen 5G-Netze mit sich bringt. Jedoch hat es einen stolzen Preis. Vorbei sind die Zeiten der ersten Generation, als das iPad mini der günstige Einstieg in die Apple Welt darstellte. Für viele, welche das iPad primär zuhause verwenden, ist das Standard iPad, das iPad Air oder das iPad Pro möglicherweise eine bessere Alternative. Wer jedoch unterwegs immer verbunden sein möchte, für den ist das neue iPad mini in der Cellular-Mobilfunkvariante wohl die beste Wahl.

Mehr Details: www.apple.com/at/ipad-mini/

5 Juli 2020
771
312
Will man keine 64GB und auch 5G kostet das Teil statt 549eur schon fast 900, viel zu viel für ein Tablet Anfang 2022 ohne OLED 120Hz Panel und nur einem Jahr Garantie.
 
15 Oktober 2018
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146
Ich hab immer noch ein Samsung Galaxy Tab S2 mit 8 Zoll in Betrieb, mit Lineage OS auf halbwegs aktuellem Android 10. Es ist langsam, der Akku hält nicht lange, aber es ist leicht und hat die perfekte Größe, ein AMOLED Display und mit 4:3 das perfekte Bildverhältnis zum Lesen (Tolino, Kindle) und einfaches surfen. Ich würde viel Geld zahlen, gäbe es wieder ein neues Android Tablet mit AMOLED und 8 Zoll.
 
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5 Juli 2020
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Ich hab immer noch ein Samsung Galaxy Tab S2 mit 8 Zoll in Betrieb, mit Lineage OS auf halbwegs aktuellem Android 10. Es ist langsam, der Akku hält nicht lange, aber es ist leicht und hat die perfekte Größe, ein AMOLED Display und mit 4:3 das perfekte Bildverhältnis zum Lesen (Tolino, Kindle) und einfaches surfen. Ich würde viel Geld zahlen, gäbe es wieder ein neues Android Tablet mit AMOLED und 8 Zoll.
Samsung hatte es 2014 schon geschafft ein vom Display her besseres Gerät als diese ipad mini abzuliefern das Tab 8.4". Das Teil war nichtmal so teuer glaube um die 400eur herum. Derzeit jedoch wenn man 8 bis 9" haben will und was aktuelles gibt es echt nur das Ipad mini.

Screenshot_20220102-195558_Dolphin.jpg
2560*1600 Oled 🤗
 
21 März 2014
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937
Samsung hatte es 2014 schon geschafft ein vom Display her besseres Gerät als diese ipad mini abzuliefern das Tab 8.4". Das Teil war nichtmal so teuer glaube um die 400eur herum. Derzeit jedoch wenn man 8 bis 9" haben will und was aktuelles gibt es echt nur das Ipad mini.

2560*1600 Oled 🤗
Nur blöd, dass Display Experten genau das Gegenteil festgestellt haben:
Among all existing Tablets of any size, the iPad mini 4 takes first place and breaks performance records in many of the most important test categories including: lowest screen Reflectance (2.0 percent), Highest Contrast Rating in High Ambient Light (225), a near perfect Log-Straight Intensity Scale and Gamma of 2.22, and the highest Absolute Color Accuracy (Average/Maximum Color Errors of 1.9 and 4.2 JNCD – tied for first place with the Microsoft Surface Pro 4). If Apple hadn’t intentionally made the display’s White Point so bluish (7,109K instead of 6,500K) then the Color Errors would have been even smaller.

There is just one qualification… if you will be viewing dark content or need perfectly dark Black Levels, then an OLED display like the Samsung Galaxy Tab S 8.4 will perform much better than an LCD display.

The iPad mini is small but has a gorgeous display – unquestionably the best and most accurate LCD Tablet display that we have ever tested. If a 7.9 inch display is big enough, the iPad mini 4 is the best!​
Quelle: https://www.displaymate.com/iPad_2015_ShootOut_1.htm

Schon das iPad mini 4 (inzwischen haben wir ein rundum verbessertes iPad mini der 6. Generation) war dem von dir zitierten Galaxy Tab 8.4" in praktsich ALLEN Disziplinien (logischerweise mit der einzigen Ausnahme der Schwarzwerte) überlegen und besser als das Samsung AMOLED-Display. Vom Vergleich mit dem inzwischen verbesserten Display des iPad mini 5 oder 6 reden wir hier noch gar nicht.

Und du wirst dich wundern, aber vor allem im professionellen Bereich werden LED Displays oft OLED-Displays vorgezogen. Auch wenn du nicht müde wirst immer wieder von OLED oder 120 Hz zu reden. Es geht nicht immer um irgendwelche BUZZ-Words, wie OLED oder 120 Hz. Was zählt ist die Qualität und Performance in der Realitiät.
 
5 Juli 2020
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Nur blöd, dass Display Experten genau das Gegenteil festgestellt haben:

Quelle: https://www.displaymate.com/iPad_2015_ShootOut_1.htm

Schon das iPad mini 4 (inzwischen haben wir ein rundum verbessertes iPad mini der 6. Generation) war dem von dir zitierten Galaxy Tab 8.4" in praktsich ALLEN Disziplinien (logischerweise mit der einzigen Ausnahme der Schwarzwerte) besser als das Samsung AMOLED-Display. Vom inzwischen verebsserten Display des iPad mini 5 oder 6 reden wir hier noch gar nicht.

Und du wirst dich wundern, aber vor allem im professionellen Bereich werden LED Displays oft OLED-Displays vorgezogen. Auch wenn du nicht müde wirst immer wieder von OLED oder 120 Hz zu reden. Es geht nicht immer um irgendwelche BUZZ-Words, wie OLED oder 120 Hz. Was zählt ist die Qualität und Performance in der Realitiät.
Billige Displays haben teilweise einen Jelly Effekt schon mal was davon gehört ?

Auch bei anderen LCDs fällt dieser Effekt meist kaum auf, weil beispielsweise ein Laptop selten im Hochformat betrachtet wird. Im Vergleich zum iPad Air scheint der "Jelly"-Effekt darüber hinaus stärker ausgeprägt zu sein, was iFixit auf ein potentiell günstigeres Panel zurückführt.

Quelle
https://www.notebookcheck.com/Apple...m-Reparaturen-bleiben-schwierig.567471.0.html